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Legasthenie-Software oder doch Stift und Papier?

Um die Frage „Legasthenie-Software oder doch Stift und Papier“ seriös zu beantworten, sollten wir uns überlegen, wie unser Gehirn das Gelernte am besten und dauerhaftesten abspeichert. Dazu gibt es entsprechende Studien. Hier eine kleine Übersicht über die Behaltensleistung der einzelnen „Lernkanäle“:
Behaltensleistung
Damit ist klar, dass Lernen „mit allen Sinnen“ den besten Erfolg bringt.

Auf den ersten Blick sind „Computer“ sowie „Stift und Papier“ gleichwertig. Beide Trainings verwenden Hören & Sehen und das Kind ist auch selbst aktiv.

Die zwei Knackpunkte

  1. Beim Üben mit dem Computer wird das „Selbst sagen“ nicht vorkommen, vor allem dann, wenn das Kind alleine übt. Dieses Mitsprechen ist aber die Voraussetzung für die Silbentrennung, das Erkennen der Wortgliederung und von langen und kurzen Selbstlauten. Dabei ist auch die Unterstützung des Erwachsenen unbedingt erforderlich.
  2. Beim „Selbst tun“ gibt es einen gravierenden Unterschied, auf den es letztlich ankommt:
    Bei den Übungen einer Legasthenie-Software arbeitet das Kind mit Maus, Tastatur oder Touch-Screen. Das entspricht aber nicht dem Schulalltag. Die Schul- und Hausübungen und vor allem die Diktate, Tests und Schularbeiten, auf die es letztlich ankommt, werden nach wie vor primär mit der Hand geschrieben. Deshalb ist es wichtig, dass das Kind Sicherheit beim Schreiben mit Stift und Füllfeder entwickelt. Auch die Hand hat ein Gedächtnis! Das heißt, das Gehirn merkt sich das Schriftbild durch die händische Ausführung mit Stift oder Feder. Mit der Tastatur funktioniert das nicht.

Resümee:
Das Arbeiten mit Stift und Papier ist nachweislich die beste Methode des Legasthenie-Trainings. Daher werden die Übungen und Spiele von SCHLAUDINO als PDFs zum Ausdrucken angeboten.

Last, but not least

Kinder mit LRS oder Legasthenie sind durch die ständigen Misserfolge von sich selbst enttäuscht: „Ich bin so dumm!“ Zur Stärkung ihres Selbstvertrauens brauchen sie die liebevolle, persönliche Unterstützung, wie die Luft zum Atmen. Ihre Zuwendung kann keine noch so gut gemachte Software ersetzen.

Experten-Meinung

Noch keine dieser angeblich so guten Lernsoftwares hat sich irgendwo tatsächlich durchgesetzt. Warum wohl? Der Grundirrtum besteht darin, dass man vergisst, dass Lernen im Wesentlichen ein sozialer Prozess ist, ansonsten könnte man die Schulen auflösen und jeden zu Hause oder im Garten vor sein Tablet setzen. … Das zeigt ja auch die viel zitierte Hattie-Studie: Der einzige Faktor, der Unterricht wirklich positiv beeinflussen kann, ist der soziale Kontakt zwischen überzeugenden und versierten Lehrpersonen und den Lernenden, nicht die Technologie, die eingesetzt wird.
Auszug aus dem Interview mit Philosoph Konrad Paul Liessmann: "Wir haben immer weniger im Kopf" von Lisa Nimmervoll 7. Juni 2017, 08:00 im Online Standard. Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.


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