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Rechtschreibprobleme?
Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)? Legasthenie?

Hat Ihr Kind nur vorübergehende Rechtschreibprobleme, eine Rechtschreibschwäche oder Legasthenie? Die Antwort auf diese Frage bestimmt die weitere Vorgangsweise. Deshalb eine kurze Erklärung:

Rechtschreibprobleme betreffen nur einzelne Teilbereiche der Rechtschreibung, z. B. die Groß- und Kleinschreibung, und können mit entsprechender Unterstützung rasch behoben werden.

Die Rechtschreibschwäche ist eine allgemeine, tiefere Unsicherheit in der Rechtschreibung die meist durch besondere Ereignisse, wie z. B. Trennung der Eltern, Tod eines nahen Verwandten oder geliebten Haustiers, ausgelöst wird. Hier kann durch eine gezielte und konsequente Unterstützung gut geholfen werden.

Die Legasthenie ist eine anhaltende Rechtschreibschwäche, der auch durch "normales Üben" nicht beizukommen ist.

Zum kostenlosen Online-Legasthenie-Test

Üben, üben, üben und keine Besserung?

Wenn Ihr Kind beim Schreiben viele Fehler macht, ein Wort einmal richtig und das nächste Mal wieder falsch schreibt, dabei unterschiedliche Fehler macht, Sie diese Wörter üben und üben und sich trotzdem nichts ändert, dann ist Ihr Kind vermutlich von einer Lese- Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Legasthenie betroffen.

Kinder mit dieser Schwäche haben – zumindest für einen Teil der Wörter – noch kein sicheres Wortbild abrufbereit. Sie schreiben dann in ihrer Not oft unbewusst nach dem Gehör. In der deutschen Sprache werden aber im Durchschnitt nur 4 von 10 Wörtern auch so geschrieben, wie sie gesprochen werden. Dazu kommt, dass sich die Wörter – je nachdem von wem sie gesprochen werden – immer wieder anders anhören.

Das bedeutet, Kinder mit einer LRS oder Legasthenie „erfinden“ die Wörter immer wieder neu, dementsprechend „kreativ“ ist dann auch ihre Rechtschreibung. Dies ist auch der Grund dafür, dass in einem längeren Aufsatz oft ein und dasselbe Wort in unterschiedlicher Schreibweise vorkommt, und es dem Kind gar nicht auffällt, weil ihm das sichere Wortbild als Vergleichsbasis fehlt.

Damit wird klar, diese Kinder benötigen eine spezielle Unterstützung, um ihre Rechtschreibung zu verbessern. Das Lernprogramm Rechtschreib-Meister bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihrem Kind die Sicherheit in der Rechtschreibung zu geben, die es braucht, um den schulischen Anforderungen gerecht zu werden.

Wie kann ich meinem Kind am schnellsten und besten helfen?

Die Grenzen zwischen den einzelnen Erscheinungsbildern sind in der Regel fließend und nicht immer leicht feststellbar. Entscheidend ist, dass dem Kind rasch und nachhaltig geholfen werden kann. Beginnen Sie dazu mit dem Test und der anschließenden Detailauswertung für Ihr Kind.

LRS-Therapie

Mit begleitenden Maßnahmen zum Lernerfolg

Das größte Problem bei einer fortschreitenden Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Legasthenie sind nicht die Rechtschreibfehler, sondern die ständigen Enttäuschungen und Frustrationen.

Und Kränkungen, wenn zu den Fehlern noch Hänseleien oder gar Verspottungen hinzukommen: „Die ganze Klasse hat über meine Fehler an der Tafel gelacht. Wahrscheinlich waren sie ja auch lustig.“ (Bericht eines 12-jährigen über seine Prüfung an der Tafel.)

Oder nach der Ansage bzw. Deutschschularbeit: „Ich habe mich so bemüht, und es ist wieder nichts geworden! Wieder ist alles rot.“ Diese Entwicklung endet dann meist in der Erkenntnis: „Ich bin so dumm! Das schaffe ich nie!“

Das heißt, das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen werden ständig untergraben und es kommt zu einem Teufelskreis, der sich nicht nur auf Deutsch, sondern auf immer mehr Fächer und schlussendlich auf die ganze Einstellung zum Lernen und zur Schule auswirken und die ganze Persönlichkeitsentwicklung stark beeinträchtigen.

„Die am häufigsten beobachtete seelische Verstimmung bei Legasthenie ist Angst: Angst vor dem Versagen, Angst, die Liebe der Eltern zu verlieren, Angst vor der Blamage, vor der Demütigung oder Bloßstellung im Klassenzimmer, Angst, dass man selbst schuld sein könnte, Angst, dass alles noch schlimmer wird, Angst, vor der Zukunft, Angst ein Außenseiter zu werden, die Freunde zu verlieren, Angst für dumm gehalten zu werden.“ (Dipl.-Psych. Dr. Edith Klasen in „Legasthenie – umschriebene Lese-Rechtschreib-Störung, 1999 KLL-Verlag)

Deshalb ist es das Wichtigste,

  • dem legasthenen Kind den Rücken zu stärken,
  • ihm den Weg aus der Misserfolgsspirale zu zeigen und
  • ihm zu helfen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder zu finden.

Nur dann wird es seine Talente entfalten und eine, seinen Begabungen entsprechende Schul- und Berufslaufbahn einschlagen können. Auf diesem Weg wollen wir Sie mit unseren Lernprogrammen unterstützen und begleiten.

Inhalte

Über die Autoren:

Die Autoren Karl & Margareta Beinstein sind Pädagogen und Eltern von vier Kindern. Eine Ihrer Töchter war eine schwere Legasthenikerin. Die leidvollen Erfahrungen mit Ihrer Tochter haben sie zu der hauptberuflichen Auseinandersetzung mit diesem Thema und zur Gründung ihres Instituts für Legasthenie- & ADHS-Training motiviert. Von 1998 bis zu Ihrem Pensionsantritt im Jahr 2013 betreuten sie in ihrem Institut Kinder und Jugendliche die von einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder Legasthenie betroffen waren.

Im Rahmen ihrer Vortrags- und Seminartätigkeit haben sie immer wieder die Erfahrung gemacht, dass viele Eltern entweder kein Unterstützungsangebot in ihrer Nähe haben, oder sich ein kostenintensives Einzeltraining nicht leisten konnten.

Durfte das weiterhin Ursache für die Leidenswege der betroffenen Kinder sein?

Sie fanden: Nein, das darf nicht sein. Deshalb überlegten sie, wie man diese Eltern und Kinder unterstützen könnte. Das Resultat dieser Überlegungen waren Lernprogramme für zu Hause.

So haben sie im Herbst 2007 begonnen alle Erfahrungen, ihr Wissen sowie ihre bewährten Trainingsmethoden, Unterlagen und Lernspiele so aufzubereiten, dass sie diese als Hilfe zur Selbsthilfe weitergeben können. Und irgendwo dazwischen wurde SCHLAUDINO „geboren“ – der legasthene Drache als Freund und Unterstützer der Kinder.

Was hilft wirklich?

Lesen Sie weiter, was bei Legasthenie am besten hilft.
Lesen auch: Legasthenie bei Erwachsenen

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